🦠 Legionellenprüfung · BaWü · Freiburg

Legionellenprüfung — Freiburg

Schwarzwaldwasser, sehr weiches Trinkwasser und das mildeste Großstadtklima Deutschlands: Freiburger Warmwasseranlagen stehen unter einem spezifischen Legionellen-Risikoprofil.

✓ Akkreditiertes Prüflabor✓ GS Freiburg Meldepflicht✓ LBO BaWü konform
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Die Pflichtprüfer — Legionellenprüfung Freiburg
~6 °dH
Sehr weiches Trinkwasser
14 °C
max. Kaltwasser TrinkwV
~240k
Einwohner Freiburg
Biofilm
Weichwater-Korrosion begünstigt Legionellen

Wasserversorgung Freiburg: Schwarzwaldquellen und sehr weiches Trinkwasser

Die Stadtwerke Freiburg beziehen ihr Trinkwasser überwiegend aus Schwarzwaldquellen und dem Wasserwerk Rohrbach. Das Ergebnis ist eines der weichsten Stadtwässer Deutschlands: ~5–7 °dH Gesamthärte. Zum Vergleich: Regensburg hat ~17 °dH, Stuttgart ~7 °dH, Augsburg ~14 °dH.

om:16px">Was optisch als Vorteil erscheint – kein Kalk, klares Wasser – ist aus Legionellen-Perspektive ein erhöhtes Risiko. Sehr weiches Wasser ist chemisch aggressiver gegenüber Metallen: Es löst Kupfer- und Zinkionen aus Rohroberflächen. Diese Metallionen sind Nährstoffe für Biofilme, in denen sich Legionellen optimal einnisten.
Achtung: Weichwasser-Korrosion in Freiburg

Bei sehr weichem Wasser (unter 7 °dH) entstehen an Kupferrohren sogenannte Lochkorrosionen. Das freigesetzte Kupfer fördert Biofilmwachstum. Selbst bei korrekter Warmwassertemperatur (≥ 60 °C Speichertemperatur) können Legionellen in solchen Biofilmen überleben. Regelmäßige Trinkwasseruntersuchung ist daher besonders wichtig.

Mildes Klima – erhöhtes Legionellenrisiko im Sommer

Freiburg ist die wärmste Großstadt Deutschlands: Jahresmitteltemperatur ~12 °C, regelmäßig über 40 Heiztage (Tmax > 30 °C) pro Jahr. Das hat direkte Konsequenzen für Trinkwasseranlagen:

  • Kaltwassertemperatur: In Sommerperioden können Kaltwasserrohre in Außenwänden und ungedämmten Schächten auf 20–25 °C erwärmen – der kritische Bereich für Legionellenwachstum (20–45 °C)
  • Zirkulationsleitungen: Bei hohen Außentemperaturen verlieren Zirkulationsleitungen schneller Wärme; Mindesttemperatur 55 °C muss konsequent gehalten werden
  • Dachleitungen: Flachdachhäuser in Freiburg – besonders im Studentenviertel Stühlinger und Haslach – haben oft ungedämmte Dachleitungsabschnitte, die im Sommer kritisch erwärmen

Risiko-Quartiere in Freiburg: Wiehre, Stühlinger, Haslach

  • Wiehre: Gründerzeit-Villenquartier, 1890–1910, alte Kupferleitungen, oft ohne Zirkulation nachgerüstet
  • Stühlinger: Dichtes Gründerzeit-/Vorkriegsviertel, hohe WEG-Dichte, Studentenwohnungen mit wechselnder Belegung → Stagnationsrisiko
  • Haslach / Weingarten: Nachkriegs- und Plattenbau, zentrales Warmwasser mit langen Verteilungsnetzen
  • Vauban / Rieselfeld: Neubau-Ökoviertel, Passivhäuser – niedrigere Risikokonstellation, aber Solarwärme-Anlagen erfordern eigene Legionellen-Risikobewertung

Prüfablauf für Freiburger Hausverwaltungen

  1. Bestandsaufnahme Warmwasseranlage (Volumen, Leitungsmaterial, Alter)
  2. Probenahmeplan nach DVGW W 551 – Freiburg-spezifisch: Sonderstellenprobenpunkte bei Kupferleitungen
  3. Probenahme durch akkreditierten Probennehmer
  4. Laboranalyse, Befund binnen 5 Werktagen
  5. Befundbericht mit Freiburg-spezifischen Handlungsempfehlungen
  6. Meldung an GS Freiburg bei Überschreitung Maßnahmenwert

Häufige Fragen — Legionellenprüfung in Freiburg

Das Freiburger Trinkwasser aus dem Schwarzwald ist mit ~5–7 °dH sehr weich – eines der weichsten Stadtwässer in Deutschland. Das weiche Wasser korrodiert Kupfer- und Zinkoberflächen, was Biofilmbildung und damit Legionellenwachstum begünstigt.

Das Gesundheitsamt Freiburg (Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald / Stadtkreis Freiburg) ist zuständig. Meldungen bei Überschreitungen des technischen Maßnahmenwerts gehen an das Gesundheitsamt Freiburg.

Weiches Wasser ist aggressiver gegenüber Metallen. Es greift Kupfer- und Zinkoberflächen an und schafft damit Nährstoffe (Metallionen) für Biofilme. In Biofilmen können Legionellen auch bei 55 °C Warmwassertemperatur überleben.

Weitere Pflichtprüfungen in Freiburg

Als Hausverwaltung in Freiburg sind Sie für mehrere Prüfpflichten verantwortlich. Zur Gesamtübersicht →

Legionellenprüfung in Freiburg — Professionell & Dokumentiert

Kostenloses Erstgespräch — für Freiburg und Umgebung.

Legionellenprüfung Freiburg anfragen → +49 89 / 123 456
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Die Pflichtprüfer — Legionellenprüfung Freiburg · Zuletzt aktualisiert: April 2026

Legionellenprüfung in Freiburg im Breisgau — Lokale Besonderheiten

Freiburgs Lage am Rhein und die erhöhte Grundfeuchtigkeit in Rhein-nahen Stadtteilen begünstigen in Altbauten mit veralteten Rohrsystemen das Legionellen-Wachstum. Das Gesundheitsamt Freiburg prüft die Einhaltung der TrinkwV aktiv — bei positivem Befund müssen Betreiber sofort reagieren.

Freiburg im Breisgau hat rund 230.000 Einwohner und ca. 4.000 WEGs — mit Schwerpunkten in Altstadt, Wiehre, Stühlinger, Haslach, Weingarten, Betzenhausen und Gündlingen. Als spezialisierter Koordinator kenne ich die lokalen Behörden, die Eigenheiten des Gebäudebestands und die typischen Prüfsituationen in jeder dieser Lagen.

Bei der Legionellenprüfung in Freiburg im Breisgau übernehme ich die vollständige Koordination: von der Terminplanung und Beauftragung zertifizierter Fachbetriebe über die Abstimmung mit Mietern bis zur gebündelten Protokollübergabe. Sie erhalten ein einziges Dokument — kein Dienstleister-Chaos.

Stadtteile betreutAltstadt & weitere
WEGs in Freiburg im Breisgauca. 4.000
Einwohner230.000
Zuständige BehördeGesundheitsamt Freiburg im Breisgau
Kosten & Ablauf

Was kostet die Legionellenprüfung in Freiburg im Breisgau?

Transparente Preise — kein versteckter Aufwand. Angebot innerhalb eines Werktags.

Typische Kosten

  • 80–150 € pro Entnahmestelle (Probenahme + Laboranalyse)
  • 350–600 € für ein typisches MFH mit 4 Entnahmestellen
  • Meldung des Ergebnisses ans Gesundheitsamt Freiburg im Breisgau inklusive
  • Rechtssicheres Prüfprotokoll (10 Jahre archiviert) inklusive

Ablauf in 4 Schritten

  1. Anfrage per Formular oder Telefon — Angebot in 1 Werktag
  2. Terminvereinbarung nach Absprache mit Mietern
  3. Probenahme durch akkreditiertes Labor vor Ort
  4. Protokoll + Laborbericht per E-Mail (spätestens 5 Werktage)

Inbegriffen

  • Akkreditiertes Labor nach TrinkwV §14
  • Vollständiges Prüfprotokoll
  • Handlungsempfehlung bei positivem Befund
  • Terminplanung für den 3-Jahres-Rhythmus