Legionellenprüfung — Ulm
Donau-Uferfiltrat, die kälteste Großstadt Baden-Württembergs und eine einzigartige Zweiländer-Konstellation: Ulm (LBO BaWü) und Neu-Ulm (BayBO) mit unterschiedlichen Betreiberpflichten.
🌉 Zweiländerstadt: Ulm (BaWü) und Neu-Ulm (Bayern)
- →
- → BayBO Art. 46
- → Bewohner = Betreiberpflicht
- → GS Neu-Ulm
- → Nachrüstfrist RWM: Ende 2017
Wasserversorgung Ulm: Donau-Uferfiltrat und kontinentales Klima
Die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm (SWU) versorgen das gesamte Stadtgebiet beidseitig der Donau. Das Trinkwasser stammt aus Donau-Uferfiltrat und Grundwasser – mit einer resultierenden Gesamthärte von ~14 °dH. Das ist mittelhart und vergleichbar mit Augsburg.
Bei mittelharter Wasserqualität entstehen moderat Kalkbeläge in Warmwasseranlagen. Kalkablagerungen begünstigen Legionellen, da sie eine Schutzschicht über Biofilmen bilden. Regelmäßige thermische Desinfektion (kurzzeitiges Aufheizen auf 70 °C) und jährliche Inspektion der Warmwasseranlage sind wichtig.
Ulm ist mit einem Jahresmittel von ~8,5 °C die kälteste Großstadt Baden-Württembergs – dies beeinflusst die Warmwasserproduktion: In langen Wintern wird mehr Warmwasser verbraucht, der Speicher wird häufiger nachgeheizt. Das reduziert das Stagnationsrisiko. Kritisch sind dagegen die Sommermonate, wenn Warmwasser wenig genutzt wird (Urlaub) und Zirkulationsleitungen abkühlen.
Ulmer Stadtteile mit erhöhtem Legionellenrisiko
- Fischerstraße/Fischerviertel: Historischer Altbaubestand, oft alte Kupferleitungen ohne Zirkulation
- Östliche Altstadt / Söflingen: Gründerzeit- und Vorkriegsgebäude, komplexe Leitungsnetze
- Wiblingen / Gögglingen: Nachkriegsbebauung, zentrale Warmwasserversorgung mit langen Zirkulationskreisen
- Science Park / Universität-Umfeld: Neubauten mit Solaranlage oder Wärmepumpe – eigene Legionellen-Risikobeurteilung erforderlich
- Innenstadt Hochhäuser: Alter Bestand mit vertikalen Verteilnetzen, oft ohne Druckzonentrennung
Rechtliche Grundlagen: LBO BaWü (Ulm) und BayBO (Neu-Ulm)
Die Trinkwasserverordnung (TrinkwV § 14a) gilt bundesweit einheitlich – die Betreiberpflichten für andere Prüfpflichten unterscheiden sich je nach Landeszugehörigkeit. Für Legionellen gilt in beiden Bundesländern: Betreiber ist, wer die Anlage unterhält – also die WEG/Hausverwaltung.
Häufige Fragen — Legionellenprüfung in Ulm
Das Ulmer Trinkwasser aus Donau-Uferfiltrat hat eine Gesamthärte von ~14 °dH (mittelhart). Es neigt zu moderaten Kalkbelägen in Warmwasseranlagen. Legionellen profitieren von Kalkablagerungen als Schutzschicht – regelmäßige Reinigung und Untersuchung sind wichtig.
Ulm liegt in Baden-Württemberg (LBO BaWü: Eigentümer trägt Betreiberpflicht), Neu-Ulm in Bayern (BayBO: Bewohner trägt Betreiberpflicht). WEG-Verwaltungen, die in beiden Stadtteilen tätig sind, müssen beide Rechtsrahmen kennen.
Das Gesundheitsamt Ulm (Stadtkreis) ist für das Ulmer Stadtgebiet (BaWü) zuständig. Für WEG in Neu-Ulm ist das Gesundheitsamt Neu-Ulm (Bayern) zuständig.
Weitere Pflichtprüfungen in Ulm
Als Hausverwaltung in Ulm sind Sie für mehrere Prüfpflichten verantwortlich. Zur Gesamtübersicht →
Dieselbe Leistung in anderen Städten
Legionellenprüfung in Ulm — Professionell & Dokumentiert
Kostenloses Erstgespräch — für Ulm und Umgebung.
Legionellenprüfung in Ulm — Lokale Besonderheiten
Ulm und Neu-Ulm bilden eine funktionale Doppelstadt — viele WEG-Hausverwaltungen betreuen Objekte auf beiden Seiten der Donau und damit in zwei Bundesländern. Donau-nahe Lagen mit erhöhter Grundfeuchtigkeit erhöhen das Legionellen-Risiko in älteren Anlagen.
Ulm hat rund 130.000 Einwohner und ca. 2.000 WEGs — mit Schwerpunkten in Innenstadt/Altstadt, Söflingen, Böfingen, Wiblingen, Donautal und Eselsberg. Als spezialisierter Koordinator kenne ich die lokalen Behörden, die Eigenheiten des Gebäudebestands und die typischen Prüfsituationen in jeder dieser Lagen.
Bei der Legionellenprüfung in Ulm übernehme ich die vollständige Koordination: von der Terminplanung und Beauftragung zertifizierter Fachbetriebe über die Abstimmung mit Mietern bis zur gebündelten Protokollübergabe. Sie erhalten ein einziges Dokument — kein Dienstleister-Chaos.
Was kostet die Legionellenprüfung in Ulm?
Transparente Preise — kein versteckter Aufwand. Angebot innerhalb eines Werktags.
Typische Kosten
- 80–150 € pro Entnahmestelle (Probenahme + Laboranalyse)
- 350–600 € für ein typisches MFH mit 4 Entnahmestellen
- Meldung des Ergebnisses ans Gesundheitsamt Ulm inklusive
- Rechtssicheres Prüfprotokoll (10 Jahre archiviert) inklusive
Ablauf in 4 Schritten
- Anfrage per Formular oder Telefon — Angebot in 1 Werktag
- Terminvereinbarung nach Absprache mit Mietern
- Probenahme durch akkreditiertes Labor vor Ort
- Protokoll + Laborbericht per E-Mail (spätestens 5 Werktage)
Inbegriffen
- Akkreditiertes Labor nach TrinkwV §14
- Vollständiges Prüfprotokoll
- Handlungsempfehlung bei positivem Befund
- Terminplanung für den 3-Jahres-Rhythmus
Weitere Pflichtprüfungen in Ulm
Als Hausverwaltung in Ulm sind Sie für mehrere Prüfpflichten verantwortlich. Wir koordinieren alle aus einer Hand.
Spielplatzprüfung Ulm
Koordiniert, dokumentiert, rechtssicher.
Mehr erfahren →Baumkontrolle Ulm
Koordiniert, dokumentiert, rechtssicher.
Mehr erfahren →Außenanlagen Ulm
Koordiniert, dokumentiert, rechtssicher.
Mehr erfahren →Rauchwarnmelderprüfung Ulm
Koordiniert, dokumentiert, rechtssicher.
Mehr erfahren →